In dieser Rubrik hast du die Möglichkeit, Aufnahmen zu veröffentlichen. Schick mir dazu einfach einige deiner

besten Fotoergebnisse, die bei einem meiner Kurse entstanden sind, an:

 

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Viel Spaß!

 

 

kleine Dinge ganz GROSS

 

Bei meinem letzten Workshop „Makrofotografie im Botanischen Garten“ ging es darum, die Natur einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu entdecken. Mit der Kamera ganz nah heranzugehen, Strukturen sichtbar zu machen und Motive zu finden, die im Alltag oft unbeachtet bleiben.

 

Christa Gassen zeigt in ihren Aufnahmen, wie kreativ und ungewöhnlich Makrofotografie sein kann. Ihre Bilder überzeugen durch spannende Perspektiven, harmonische Farben und einen sehr feinen Blick für Formen und Strukturen.

Eine kleine Auswahl ihrer wunderschönen Aufnahmen möchte ich euch hier gerne zeigen.

 

Ein wunderschöner Blick auf die Natur aus nächster Nähe. ??

 

 

1. Fast wie ein Gemälde

 

Eine ungewöhnliche Perspektive auf Augenhöhe mit dem Innenleben der Blüte: Christa lenkt den Blick ganz bewusst auf die filigranen Strukturen im Zentrum und setzt sie mit beeindruckender Schärfe in Szene.

Der feine, weiche Hintergrund bildet dabei einen wunderschönen Kontrast zur präzisen Schärfe des Blüteninneren. Durch die zarten Farben, die reduzierte Bildwirkung und das Spiel aus Schärfe und Unschärfe wirkt die Aufnahme fast wie ein gemaltes Bild.

Ein wunderbar ruhiges und zugleich außergewöhnliches Makrofoto.

 

2. Strukturen im Detail

 

Auch Christa Gassen hat sich bei dieser Aufnahme ganz bewusst einer Blattstruktur gewidmet. Ähnlich wie bei Helgas Foto wird das Blatt durch die extreme Nähe zu einem faszinierenden grafischen Motiv – und doch wirkt Christas Aufnahme durch die weicheren Übergänge und die feineren Farbabstufungen ganz anders.

Hier wird ein Blatt zu einer faszinierenden Landschaft aus Linien, Flächen und feinen Details. Die deutlich hervortretenden Blattadern bilden ein grafisches Muster, während die kleinen Wassertropfen zusätzliche Feinheiten sichtbar machen.

 

3. "Augenblicke" der Natur

 

Auf den ersten Blick könnte man fast meinen, hier blicken uns drei kleine Augen entgegen. Erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass es sich um die feinen Strukturen einer Pflanze handelt!

Christa spielt mit dieser ungewöhnlichen Perspektive und schafft dadurch ein beinahe surreales Motiv. Die runden Formen heben sich deutlich von der weichen, grünen Oberfläche ab und verleihen dem Bild einen ganz besonderen, fast schon verspielten Charakter.

 

Ich liebe diese Aufnahme, weil sie so wunderbar skurril und bizarr ist und auf eine charmante Art mit unserer Wahrnehmung spielt.

 

4. Natürlich und doch inszeniert

 

Während im vorherigen Bild das Innere der Distel hervorgehoben wurde, wird die Blüte hier nahezu in Gänze abgebildet. Christa hat den Blick auf die charakteristische Form und die unzähligen feinen Stacheln gerichtet und dabei eine spannende Mischung aus Schärfe, Unschärfe und Linien geschaffen.

Besonders spannend ist dabei der bewusst eingesetzte orangefarbene Papphintergrund. Das kräftige Orange bildet einen interessanten Kontrast zu den kühlen, filigranen Strukturen der Distel. Die geschwungenen grünen Halme sorgen zusätzlich für einen schönen visuellen Rahmen und bringen Bewegung in die ansonsten sehr grafische Aufnahme.

 

5. Im Zentrum der Struktur

 

Bei dieser Aufnahme geht Christa noch näher heran und macht das Innere einer Distel zum eigentlichen Motiv. Die feinen, sternförmig angeordneten Strukturen wirken fast wie ein geometrisches Muster und lassen den Blick immer weiter in die Mitte wandern.

Besonders spannend ist dabei das Spiel aus Schärfe und Unschärfe: Während einzelne Härchen und Strukturen im Zentrum klar hervortreten, lösen sich die äußeren Bereiche zunehmend weich auf. So entsteht eine fast abstrakte, grafische Wirkung, bei der man die Pflanze auf den ersten Blick kaum noch als solche erkennt.

 

6. Last but not least

 

Zum Abschluss noch einmal Farbe und Leichtigkeit: Die kräftigen pinken Blütenblätter stehen in schönem Kontrast zum ruhigen, weich verlaufenden Hintergrund.

Christa nutzt hier die geringe Schärfentiefe sehr wirkungsvoll. Während die vorderen Blütenpartien klar hervortreten, lösen sich die übrigen Bereiche zunehmend in weiche Unschärfe auf. Dadurch wirkt die Aufnahme fast malerisch und verträumt.

 

Eine wunderschöne Aufnahme, die diese kleine Serie noch einmal mit einer ganz anderen Stimmung abschließt.

 

 

Helga B. hat einen besonderen Blick für Details bewiesen. Ihre Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die Welt der Makrofotografie ist – von leuchtenden Blüten über filigrane Pflanzenstrukturen bis hin zu kleinen Besuchern und faszinierenden Formen. Eine Auswahl ihrer entstandenen Bilder möchte ich euch hier gerne zeigen.

 

 

1. Zarte Details im Verborgenen

 

Ein faszinierender Blick auf ein kleines botanisches Detail, das sich erst durch die Makrofotografie in seiner ganzen Schönheit zeigt. Die kräftigen Farben, die feinen Strukturen und das Spiel von Licht und Schatten verleihen diesem Motiv eine beinahe abstrakte Wirkung. Helga B. hat hier sehr schön gezeigt, wie spannend es sein kann, den Blick ganz bewusst auf die kleinen Dinge der Pflanzenwelt zu richten.

 

2. Strukturen der Natur

 

Makrofotografie muss nicht immer eine Blüte oder ein Tier zeigen. Manchmal reicht schon ein Blatt, um eine faszinierende Welt aus Strukturen und Linien sichtbar zu machen. Die feinen Verästelungen der Blattadern, die unterschiedlichen Farbtöne und die natürliche Oberfläche werden hier fast zu einem abstrakten Muster. Eine ruhige und zugleich sehr detailreiche Aufnahme.

 

3. Farbenpracht aus nächster Nähe

 

Leuchtendes Gelb, kräftiges Rot und feinste Strukturen – diese Blüte wird durch die Nähe der Makroaufnahme zu einem echten Farbenspiel. Besonders schön sind die filigranen Blütenstrukturen im Inneren, die im normalen Betrachtungsabstand leicht übersehen werden. Eine ausdrucksstarke Aufnahme, die zeigt, wie viel Detail und Charakter selbst in einer einzelnen Blüte steckt.

 

4. Kleiner Besucher auf großer Bühne

 

Hier wird aus einem unscheinbaren Blütenstand eine kleine Bühne für einen geflügelten Besucher. Die Makroaufnahme bringt die feinen Flügel, die Körperstruktur und die charakteristischen Details des Insekts eindrucksvoll zur Geltung. Gleichzeitig sorgt der weiche, grüne Hintergrund für eine angenehme Ruhe und lenkt den Blick unmittelbar auf das Hauptmotiv.

 

5. Ein außergewöhnliches Naturmotiv

 

Dieses ungewöhnliche Motiv zieht den Blick sofort auf sich. Die kreisförmige Struktur, die zahlreichen einzelnen Kammern und die darauf liegenden Wassertropfen ergeben ein faszinierendes Muster. Durch die detailreiche Makroaufnahme entsteht beinahe der Eindruck einer kleinen Landschaft oder eines fremden Planeten. Ein schönes Beispiel dafür, wie überraschend die Formenvielfalt der Natur sein kann.

 

6. Blüte in Pink

 

Eine wunderschöne Blüte, reduziert auf ihre intensive Farbe und ihre feinen Formen. Die zarten rosafarbenen Blütenblätter bilden einen starken Kontrast zum kräftigen Hintergrund und lassen das Motiv fast wie ein florales Portrait wirken. Besonders gelungen ist die Kombination aus der detailreichen Blüte, den kleinen Knospen und der ruhigen Bildgestaltung.

 

 

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© Stefan Esser